Halten Sie Umzugsprämien für sinnvoll?

Nicht nur in Ballungszentren wird es immer schwieriger, erschwinglichen Wohnraum zu finden. Die Wohnungsnot ist längst auch in kleineren Gemeinden zu einem heiklen Thema geworden. Besonders für viele junge Familien ist es schier unmöglich geworden, eine bezahlbare Bleibe in geeigneter Größe zu finden.

Die Stadt Marbach hat nun ein neues Konzept umgesetzt, um gezielt Platz für junge Familien zu schaffen. Eine Umzugsprämie von 2500 Euro soll Senioren motivieren, ihre bisherigen vier Wände gegen ein kleineres Zuhause zu tauschen. Tatsächlich sind die Wohnungen vieler Senioren oftmals größer als benötigt, aber – Geld gegen Umzug?

Wir haben Passanten in der Nürtinger Innenstadt befragt, was sie von dieser Maßnahme halten und ob sie die Umzugsprämie für sinnvoll erachten.   
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  • Alicia Amendola: „Im ersten Augenblick klingt dieses Konzept für mich etwas seltsam. Ich denke aber, dass es durchaus Zukunft haben könnte. Wenn sichergestellt ist, dass die Senioren eine neue, für sie geeignete Wohnung finden – wieso nicht. Für junge Familien ist dieser Ansatz sicherlich eine gute Sache, die vieles einfacher machen kann.“

    Alicia Amendola: „Im ersten Augenblick klingt dieses Konzept für mich etwas seltsam. Ich denke aber, dass es durchaus Zukunft haben könnte. Wenn sichergestellt ist, dass die Senioren eine neue, für sie geeignete Wohnung finden – wieso nicht. Für junge Familien ist dieser Ansatz sicherlich eine gute Sache, die vieles einfacher machen kann.“

  • Bernhard Hähnel: „Mit der aktuellen Wohnungsnot ist dieses Konzept bestimmt eine gute Möglichkeit, um gegenzusteuern. Ich finde, man könnte es, ähnlich wie die Abwrackprämie, direkt bundesweit einführen. Im Endeffekt wird es sowieso nur dort greifen, wo die Problematik auch vorhanden ist und die Leute bereit sind mitzumachen.“

    Bernhard Hähnel: „Mit der aktuellen Wohnungsnot ist dieses Konzept bestimmt eine gute Möglichkeit, um gegenzusteuern. Ich finde, man könnte es, ähnlich wie die Abwrackprämie, direkt bundesweit einführen. Im Endeffekt wird es sowieso nur dort greifen, wo die Problematik auch vorhanden ist und die Leute bereit sind mitzumachen.“

  • Alexandra Schletterer: „Ich denke, wenn die kleinere Wohnung aufgrund der aktuellen Preise gleich viel kostet wie die alte größere Wohnung, wird es auch trotz Prämie schwierig, Senioren von einem Umzug zu überzeugen. Auch den emotionalen Wert der Unterkunft darf man nicht unterschätzen. Einen Versuch ist es aber sicherlich wert.“

    Alexandra Schletterer: „Ich denke, wenn die kleinere Wohnung aufgrund der aktuellen Preise gleich viel kostet wie die alte größere Wohnung, wird es auch trotz Prämie schwierig, Senioren von einem Umzug zu überzeugen. Auch den emotionalen Wert der Unterkunft darf man nicht unterschätzen. Einen Versuch ist es aber sicherlich wert.“

  • Saskia Schletterer: „2500 Euro sind viel Geld und könnten durchaus ein Ansporn für Senioren sein. Ich denke aber, es kommt ganz darauf an, wie die Person insgesamt finanziell aufgestellt ist. Kritisch für die Senioren finde ich allerdings, dass man im Vorhinein eben nicht weiß, ob letztendlich tatsächlich eine junge Familie einzieht.“

    Saskia Schletterer: „2500 Euro sind viel Geld und könnten durchaus ein Ansporn für Senioren sein. Ich denke aber, es kommt ganz darauf an, wie die Person insgesamt finanziell aufgestellt ist. Kritisch für die Senioren finde ich allerdings, dass man im Vorhinein eben nicht weiß, ob letztendlich tatsächlich eine junge Familie einzieht.“

  • Maria-Luise Harwalik: „Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, deshalb in eine kleinere Wohnung umzuziehen. Ich denke, beim Thema Wohnungsnot haben die Behörden gepennt und es kann nicht sein, dass die Senioren das jetzt ausbaden sollen. Dieses Geld kann auch sinnvoller investiert werden. Da müssen andere Wege gefunden werden.“

    Maria-Luise Harwalik: „Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, deshalb in eine kleinere Wohnung umzuziehen. Ich denke, beim Thema Wohnungsnot haben die Behörden gepennt und es kann nicht sein, dass die Senioren das jetzt ausbaden sollen. Dieses Geld kann auch sinnvoller investiert werden. Da müssen andere Wege gefunden werden.“

  • Lars Klöffer: „Ich denke, dieses Konzept könnte ein Gewinn für beide Seiten sein. Einige Senioren könnten ihre niedrige Rente etwas aufbessern und den jungen Familien wäre mit einer größeren Wohnung sehr geholfen. Selbstverständlich nur, wenn das Ganze auf absolut freiwilliger Basis passiert und die Senioren einverstanden sind.“

    Lars Klöffer: „Ich denke, dieses Konzept könnte ein Gewinn für beide Seiten sein. Einige Senioren könnten ihre niedrige Rente etwas aufbessern und den jungen Familien wäre mit einer größeren Wohnung sehr geholfen. Selbstverständlich nur, wenn das Ganze auf absolut freiwilliger Basis passiert und die Senioren einverstanden sind.“

Nürtingen