Sind Männer und Frauen gleichberechtigt?

Was für Frauen heutzutage selbstverständlich ist, ist noch gar nicht so lange möglich: Das erste Mal wählen durften sie in Deutschland erst am 19. Januar 1919. Das bedeutete jedoch nicht, dass sie mit den Männern gleichgestellt waren. Denn noch 39 Jahre länger entschieden Männer über das Tun ihrer Frauen. Das endete erst mit dem Gleichberechtigungsgesetz, das am 1. Juli 1958 in Kraft trat.

Trotzdem ist die Gleichstellung in Ländern, wie Schweden, Belgien, Lettland, Luxemburg, Frankreich und Dänemark weiter fortgeschritten. In Deutschland fühlen sich Frauen laut einer Studie noch immer nicht gleichberechtigt.

Wir haben Nürtinger Bürger gefragt, ob es für sie schon die Gleichberechtigung gibt und sie um persönliche Erfahrungen gebeten.   
son/sow

  • Isabel Maier: „Früher im Schulsport wurden Mädchen und Jungs immer getrennt, da habe ich das erste Mal keine Gleichberechtigung erfahren. Außerdem finde ich auch, dass alle Menschen auf der Erde das Recht haben sollten, in die Schule zu gehen und Bildung zu erfahren. Aufgrund unserer Grundrechte ist Deutschland ein gutes Vorbild.“

    Isabel Maier: „Früher im Schulsport wurden Mädchen und Jungs immer getrennt, da habe ich das erste Mal keine Gleichberechtigung erfahren. Außerdem finde ich auch, dass alle Menschen auf der Erde das Recht haben sollten, in die Schule zu gehen und Bildung zu erfahren. Aufgrund unserer Grundrechte ist Deutschland ein gutes Vorbild.“

  • Alex Benz: „In den letzten Jahren wurde viel für Mädchen getan, da kamen die Jungs etwas zu kurz. Ich finde es wichtig, dass bedarfsgerecht gehandelt wird. Darüber hinaus finde ich auch, dass jeder das anziehen soll und das tun soll, was ihm oder ihr am Besten gefällt. Man kann immer an der Gleichberechtigung arbeiten.“

    Alex Benz: „In den letzten Jahren wurde viel für Mädchen getan, da kamen die Jungs etwas zu kurz. Ich finde es wichtig, dass bedarfsgerecht gehandelt wird. Darüber hinaus finde ich auch, dass jeder das anziehen soll und das tun soll, was ihm oder ihr am Besten gefällt. Man kann immer an der Gleichberechtigung arbeiten.“

  • Sarah Teske: „Immer, wenn etwas getragen werden muss, wird nach starken Männern gefragt. Da fühle ich mich nicht als gleichberechtigt wahrgenommen. Darüber hinaus muss man den Kindern eine Orientierungshilfe sein. Jedes Kind soll sich frei entfalten können, ganz egal, welche Vorlieben oder Interessen es hat.“

    Sarah Teske: „Immer, wenn etwas getragen werden muss, wird nach starken Männern gefragt. Da fühle ich mich nicht als gleichberechtigt wahrgenommen. Darüber hinaus muss man den Kindern eine Orientierungshilfe sein. Jedes Kind soll sich frei entfalten können, ganz egal, welche Vorlieben oder Interessen es hat.“

  • Brigitte Hiller: „Bezüglich der Löhne sind Frauen noch benachteiligt, denn sie verdienen weniger für die gleiche Leistung. Doch im Vergleich zu den 60er-Jahren oder noch früher, hat sich sehr viel für die Frau geändert. So sehe ich häufig auch Männer mit Kinderwagen. Außerdem wirken Frauen heutzutage selbstständiger.“

    Brigitte Hiller: „Bezüglich der Löhne sind Frauen noch benachteiligt, denn sie verdienen weniger für die gleiche Leistung. Doch im Vergleich zu den 60er-Jahren oder noch früher, hat sich sehr viel für die Frau geändert. So sehe ich häufig auch Männer mit Kinderwagen. Außerdem wirken Frauen heutzutage selbstständiger.“

  • Tom Salmansperger: „Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Gleichberechtigung für Männer und Frauen in Deutschland auf einem guten Weg. Beiden wird beispielsweise der gleiche Zugang zu Bildung ermöglicht. Dennoch gibt es immer noch keine absolute Gleichberechtigung. Die Löhne sind ungleich und häusliche Gewalt ist noch immer verbreitet.“

    Tom Salmansperger: „Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Gleichberechtigung für Männer und Frauen in Deutschland auf einem guten Weg. Beiden wird beispielsweise der gleiche Zugang zu Bildung ermöglicht. Dennoch gibt es immer noch keine absolute Gleichberechtigung. Die Löhne sind ungleich und häusliche Gewalt ist noch immer verbreitet.“

  • Harun Isik: „Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern gibt es noch nicht. Und dies betrifft jedes Land in unterschiedlichem Ausmaß. Sowohl Frauen als auch Männer können benachteiligt sein. Dies kann kulturelle und auch gesetzliche Gründe haben. Doch der erste Weg zur Gleichberechtigung ist der gegenseitige Respekt.“

    Harun Isik: „Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern gibt es noch nicht. Und dies betrifft jedes Land in unterschiedlichem Ausmaß. Sowohl Frauen als auch Männer können benachteiligt sein. Dies kann kulturelle und auch gesetzliche Gründe haben. Doch der erste Weg zur Gleichberechtigung ist der gegenseitige Respekt.“

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