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Nürtingen

Zivilcourage der Gäste verhinderte Schlimmeres

14.06.2018, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Mann wurde wegen Vergewaltigung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt und stürzt damit seine Familie in die Armut

NÜRTINGEN. Der Mann saß auf der Anklagebank wie ein Häufchen Elend, die Hände vors Gesicht geschlagen. Dem 43-Jährigen war wohl klar, dass er mit seinem Verhalten in einer Nacht im März viel Unheil angerichtet hatte.

Er stand wegen Vergewaltigung und vorsätzlicher Körperverletzung vor Gericht. Laut Anklageschrift hatte er in einer Nürtinger Gaststätte eine 50-jährige auf die Toilette verfolgt und belästigt. Ihre Gegenwehr hätte ihm deutlich machen müssen, dass die Frau das nicht möchte. Trotzdem entkleidete er sie und sich, penetrierte sie mit den Fingern, wobei er sie verletzte, so die Staatsanwältin. Andere Gäste bemerkten das Geschehen und gingen dazwischen. Dabei bekam der Mann einige Faustschläge, unter denen seine Nase brach. Die Polizei hätte keinen Hund gebraucht, um die Blutspur des Mannes zu seiner Unterkunft zu verfolgen, schilderte Richter Alexander Brost.


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