Nürtingen

Windwüsten

06.06.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Eine Wüste ist eine Wüste, wenn weniger als fünf Prozent der Oberfläche von Pflanzen bedeckt sind. Warum aus einer Gegend eine Wüste wird, dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Einer der häufigsten ist die Abwesenheit von Regen. Weitere Gründe sind extreme Kälte (wie in den Polarregionen) oder Überweidung.

Eine weniger bekannte Ursache ist zu viel Wind. Jenseits des 50. Breitengrades stellen sich dem Wind nur einige winzige Inselchen in den Weg. Beim Blick auf das untere (korrekt südliche) Ende eines Globus fällt immer wieder auf, wie viel Ozean zwischen Südafrika und der Antarktis liegt.

In diesen Gegenden zwischen dem 40. und dem 60. Breitengrad pfeift der Wind ständig kräftig. Segler haben den Winden Namen wie „Brüllende Vierziger“, „Rasende Fünfziger“ oder „Heulende Sechziger“ gegeben. Bekannt und berüchtigt ist Kap Hoorn am südlichsten Zipfel Südamerikas. Der Wind weht ständig mit einer frischen Brise, ein bis zwei Mal pro Woche gibt es einen richtigen Sturm. Kein Wunder, dass Wälder es dort schwer haben.


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