Nürtingen

Was passiert nach dem Bürgerentscheid?

01.06.2017, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rund 250 Besucher waren bei der Info-Veranstaltung: Vertreter der Stadt, des Gemeinderats und der Bürgerinitiative diskutierten

Am 25. Juni entscheiden die Nürtinger, ob der Gemeinderatsbeschluss vom Oktober 2016 umgesetzt und beim Waldfriedhof und am Marbachweg in Reudern Flüchtlingsunterkünfte gebaut werden. Für die rund 250 Besucher gab es am Dienstag im K3N jede Menge Informationen von Stadt, Gemeinde- und Ortschaftsrat und der Bürgerinitiative über das Für und Wider.

NÜRTINGEN. Um es gleich vorwegzunehmen: Der Austausch der Argumente war auf dem Podium und im Publikum weitgehend sachlich. Dafür sorgte auch der von der Stadt engagierte Moderator Dr. Theo Rombach. Aus zahlreichen Wortmeldungen der Gegner der Bebauung hörte man Ängste und Sorgen „zu viel Menschen auf einem Fleck“ oder „die Belange der Bürger werden übergangen“. Es meldeten sich aber auch eine ganze Reihe von Nürtinger Bürgern, die sich bereits in der Flüchtlingsarbeit engagieren und ihre positiven Erfahrungen erläuterten. Sven Singler kündigte an, dass mit dem Bezug der Gebäude auch der Soziale Dienst personell aufgestockt werde. Den Bewohnern im Stadtteil Reudern wurde geraten, einen Arbeitskreis Asyl zu gründen und auf die Fremden zuzugehen. Nur so könne Integration gelingen.


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