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Nürtingen

Was ist eigentlich Heimat?

28.04.2018, Von Sara Hiller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Krieg, Flucht, Neuanfang: Fünf Menschen erzählen von dramatischen Wendungen in ihren Biografien

Unter dem Titel „Heimat in der Fremde – Fremde in der Heimat“ wurde das katholische Gemeindehaus am Mittwoch zur interkulturellen Begegnungsstätte. Der Ausschuss Flüchtlingsarbeit, das Team der katholischen Erwachsenenbildung St. Johannes und die Caritasdienste in der Flüchtlingsarbeit luden im Rahmen eines „Erzählcafés“ zu einem interaktiven Austausch ein.

Auf dem Podium (von links): Draženka Čabraja, Mahmoud Khabat, Martha Schmidt, Brunhilde Clauß, Franco Lutazi und Lawrence Shaalan. Foto: sh

NÜRTINGEN. Sie waren die Hauptakteure: Fünf Männer und Frauen, ausgestattet mit individuellen kulturellen Hintergründen, Biografien und doch einem Thema: Was ist Heimat? Inhaltlich durch den Abend führte Brunhilde Clauß: „Grenzen und Mauern können keine Heimatgefühle fördern“, betonte sie zu Beginn. „Heimat teilen ist nicht selbstverständlich, es bereichert aber sehr.“

Martha Schmidt wurde 1936 in Brünn, Tschechien, geboren. Ende des Zweiten Weltkrieges beschloss ihre Mutter notgedrungen, die Flucht zu ergreifen, nachdem sich „junge Burschen“ am Vieh ihres Bauernhofes bedient hatten und die Schwierigkeiten zunahmen. Der Vater war zu dieser Zeit in Gefangenschaft.


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