Nürtingen

Verbotene Wege und Kultplätze

26.08.2009, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leseraktion: Bei der Leserwanderung am Sonntag begegnet man auch der Nürtinger Historie

Im Nürtinger Stadtwald verbirgt sich viel Geschichte. Mehr, als so mancher vermutet. Das kann man bei der dritten Leserwanderung unserer Zeitung am Sonntag, 30. August, erleben. Förster Richard Höhn enthüllt dabei so manches Geheimnis rund um dieses herrliche Stück Natur.

NT-REUDERN. Führten die ersten beiden Leserwanderungen gen Beuren, so haben wir diesmal einen anderen Winkel ausgesucht: Die rund neun Kilometer lange Strecke führt nämlich unter anderem in den Eisenwinkel. Und der heißt natürlich nicht ohne Grund so. In alten Zeiten wurde dort Eisenverhüttung im großen Stil betrieben. Das Rohmaterial gewann man damals im Tagebau, und dessen Spuren sind heute noch zu sehen, wenn man genau hinguckt. Am Sonntag wird einem der Blick dafür geschärft.

Manche wollen wissen, die alten Kelten hätten hier schon quasi industriell gearbeitet, Höhn geht eher von den Staufern aus. Die sogenannten „Keltenschanzen“, an denen man ebenfalls vorbeispaziert, ordnet aber auch er diesem geheimnisvollen Volk zu. Die 30 mal 20 Meter großen Areale (auch nur mit geschultem Auge zu entdecken) waren vor mehr als 2000 Jahren vermutlich Kultplätze.


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