Nürtingen

Umgehungsstraße nur auf dem Papier?

06.08.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf die Möglichkeit einer Süd-Ost-Umfahrung wollten einige Gemeinderäte nicht verzichten

NÜRTINGEN (ali). Eigentlich ging es um eine Formalie. Ergänzungssatzung Im Äußeren Bogen stand in der letzten Sitzung des Gemeinderats auf der Tagesordnung. Für Zündstoff sorgte dann ein Plan der Bauverwaltung, in dem eine Umgehungstrasse von der Braike Richtung Reudern eingezeichnet war. Und diese Trasse tangierte die bestehenden Gebäude an der Tiefenbachstraße beziehungsweise die Baulücke. Die zwei betroffenen Häuser befinden sich bisher im Außenbereich. Mit der Ergänzungssatzung sollte die bauliche Nutzungsmöglichkeit verbindlich gesichert werden und darüber hinaus die Möglichkeit, die Baulücke zu schließen.

Vor Jahrzehnten gab es in Nürtingen Überlegungen, eine Verbindung von der Braike ins Tiefenbachtal beziehungsweise Richtung Reudern und zur Autobahn zu bauen. Deshalb wurde die Sudetenstraße damals auch so breit ausgebaut. Den Verkehr durch ein Wohngebiet zu führen, wurde dann aber von Anwohnern verhindert. Ein Gegner dieser Überlegungen war auch der inzwischen verstorbene Stadtrat Erich Besemer. Eine Trasse ist aber immer noch in aktuellen Plänen eingezeichnet, die das Bauamt nun wieder im Zusammenhang mit der Ergänzungssatzung „Im Äußeren Bogen“ präsentierte.

„Wenn Umfahrung, dann muss die Trasse Richtung Frickenhausen verschoben werden“


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