Nürtingen

Späte Ehren für alte Ähre

28.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Pensionierter HfWU-Professor und Bäckerhaus bemühen sich um Erhalt einer alten Getreidesorte

NÜRTINGEN (hfwu). Dickkopfweizensorten werden in unseren Breiten längst nicht mehr angebaut. Sie gelten als praktisch ausgestorben. Dr. Jan Sneyd, pensionierter Professor der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU), will dem alten Getreide zusammen mit Erdmute Veit Murray, der Geschäftsführerin des Bäckerhauses Veit in Bempflingen, eine Chance zur Widergeburt geben.

Völlig zu Unrecht ist ihrer Meinung nach dieser hochwertige Brotweizen von neuen Sorten völlig verdrängt worden. Dabei steht die alte Ähre für Regionalität und Nachhaltigkeit. Sneyds Kampf um die aussterbende Weizensorte begann vor rund zwölf Jahren. Damals noch als aktiver Hochschulprofessor fand er in seiner Sammlung alter Sorten ein unscheinbares Säckchen mit Samen. So richtig einordnen konnte Sneyd seinen Fund zunächst nicht. Dieser entpuppte sich später als hochwertiges Korn mit breiteren, dickkopfähnlichen Ähren. Nachdem das Korn zum ersten Mal unter anderem auf einem Feld im Freilichtmuseum Beuren angebaut wurde, blieb nach der Ernte eine kleine Probe übrig.


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