Nürtingen

Scotty ins All gebeamt

24.05.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pw) Seit September letzten Jahres kann man auf dem Streaming-Portal Netflix eine neue Serie aus dem Star-Trek-Universum anschauen. Auch wenn die „Discovery“-Serie fast nur gute Rezensionen bekommen hat, hat ihre Besatzung noch nicht den Kultfaktor mancher ihrer Vorgänger. Und sicher haben die Darsteller nicht so ein interessantes Leben außerhalb der Serie wie es James Doohan hatte, der an Bord der USS Enterprise in der ersten Generation der Serie den Chefingenieur Montgomery Scotty spielte. Doohan wurde 1920 in Vancouver, Kanada, geboren. Nicht nur auf der USS Enterprise hatte er den Rang eines Offiziers inne, sondern auch in der kanadischen Armee. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er als Leutnant bei der Landung in der Normandie am Juno Beach, wenige Kilometer östlich von Omaha Beach. Dort wurde er am D-Day sechsmal von einem Maschinengewehr getroffen, das tragischerweise von einem nervösen Kanadier abgefeuert wurde. Vier Kugeln trafen sein Bein, eine seinen rechten Mittelfinger und eine seine Brust, diese wurde aber von einer Zigarettendose aus Silber, die ihm sein Bruder zuvor geschenkt hatte, gestoppt. Nach der Verwundung musste Doohans rechter Mittelfinger amputiert werden, weshalb man an Bord der Enterprise seine rechte Hand fast nie komplett sieht. Man hätte es auch klüger machen können und die Verwundung in die Serie einbauen können, zum Beispiel hätte ein hungriger Klingon ihm den Finger abbeißen können.


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