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Nürtingen

„Rettungskette Forst“ auf dem Prüfstand

16.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Simulierter Arbeitsunfall im Forstrevier Nürtingen

Realistisch und brandaktuell war das Szenario einer Rettungsübung im Forstrevier Nürtingen in der vergangenen Woche, bei der Rettungskräfte von Feuerwehr und Deutschem Rotem Kreuz ausrückten: Es galt einen bei der Holzernte verunglückten Forstwirt aus schwierigem Gelände zu bergen, der von einer absterbenden und plötzlich umstürzenden Esche getroffen worden war.

Rettungskräfte der Feuerwehr Nürtingen und des DRK Esslingen-Nürtingen waren bei der Rettungsübung im Forstrevier Nürtingen im Einsatz. pm

NÜRTINGEN (pm). Das Thema „Eschensterben im Wald“ hat nicht nur im Blick auf die Verkehrssicherheit an Straßenrändern hohe Brisanz, sondern bereitet den Forstleuten auch im Bereich der Arbeitssicherheit Kopfzerbrechen. „Absterbende Eschen sammeln einen hohen Anteil an Totholzästen in den Baumkronen an“, erläutert Forstamtsleiter Anton Watzek. Schon kleinste Erschütterungen können Totäste zum Herabfallen bringen. „Ist die Erkrankung fortgeschritten und die Wurzel durch Pilze zersetzt, können ganze Bäume ohne Vorwarnung umstürzen“, weiß der Forstamtschef. Genau dieses gefährliche Szenario wurde bei dem simulierten Unfall zugrunde gelegt.


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