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Rastas und Reggae

03.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Am 3. Mai des Jahres 1494 war es mit der Ruhe der Taíno in ihrem karibischen Paradies vorbei: Christoph Kolumbus entdeckte ihre Insel, von der er dachte, sie liege vor der Küste von China. Kolumbus lobte in großen Worten die Großzügigkeit der Indianer und dankte es ihnen übel. Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gilt das einst 100 000 Menschen zählende Volk als ausgestorben. Geblieben ist nur der Name, den sie für ihre schöne Insel hatten: Jamaika. Das spanische Santiago setzte sich nie durch.

Um an Arbeitskräfte zu kommen, wurden ab 1517 Menschen aus Afrika nach Jamaika verschleppt und waren bald in der Mehrheit. Die Spanier konnten die Kolonie nicht halten und verloren sie 1670 an Großbritannien. Die Briten gründeten das berüchtigte Piratennest Port Royal, das dem Schicksal von Sodom und Gomorrha gleich bei einem Erdbeben vollständig zerstört wurde. Die Freibeuter waren den Briten lieb und recht, schwächten sie doch die Spanier.


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