Nürtingen

Mautpflicht

20.04.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Kürzlich wurde ein Papier des Verkehrsministeriums veröffentlicht, in dem ganz offen über eine Pkw-Maut nachgedacht wurde. Danach könnte eine Vignette künftig zwischen 80 und 356 Euro pro Jahr kosten.

Reflexartig ruderten die Politiker noch am selben Tag zurück. Klar: denn diese Lösung wäre für Deutschland viel zu einfach. Mal abgesehen von dem Ärger, den es ihnen einbrächte, wenn sie eine Maut gegen Kraftfahrer und Automobilclubs durchsetzten, ist eine Vignette darüber hinaus viel zu unbürokratisch! Das stünde deutschen Behörden doch nicht gut zu Gesicht.

So könnte eine Autobahnmaut im Sinne bundesdeutscher Bürokraten aussehen: Eine Fahrt muss schriftlich 14 Tage vorab beantragt werden. Danach bekommt man die digitale Freigabebescheinigung per E-Mail oder auf einem Datenträger, kostenpflichtig, zugesandt. Diese Datei muss vor Fahrtantritt auf das im Auto vorgeschriebene, (kostenpflichtig) installierte Pkw-OBU (OnBoard Unit) hochgeladen werden. Das Gerät wiederum befindet sich über das Mobilfunknetz in Kontakt mit den Behörden und sendet Position, Route und Geschwindigkeit an den zuständigen Sachbearbeiter. Bei Fehlbuchungen, Geschwindigkeitsübertritten oder dem fahrlässigen Verfahren, wird ein Strafgeld fällig.


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