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Katzenjagd

11.03.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pw) Die Katze ist eines der beliebtesten Haustiere der Deutschen, im Land gibt es etwa zwölf Millionen der miauenden Vierbeiner. Doch im Mittelalter war die Katze nicht so beliebt, Papst Gregor IX. erklärte sie sogar zu einem satanischen Wesen: Am 13. Juni 1233 wurde ein päpstliches Dekret verlesen welches erklärte, dass der Teufel Halb-Katze sei und manchmal auch in Katzengestalt die Erde besuchen würde. Da die Hexenjagd damals unter dem einfachen Volk sehr beliebt war, außer bei denen, die das Pech hatten, von der Kirche zur Hexe erklärt zu werden, fing das einfache Volk an, Katzen zu jagen. Unterstützt wurde das durch die Vermutung, dass die Katze auch an der Pest Mitschuld trug. Dabei war sie den Menschen eher eine Hilfe, da sie Ratten verscheuchte, die die Pest über Flöhe transportierten.

Also begann der mittelalterliche Mensch Katzen zu verbrennen, sie von hohen Gebäuden zu werfen oder zu ertränken. Vor allem der schwarze Kater galt als äußerst satanisch, darauf kann man die geringe Population von einheimischen schwarzen Katzen in Mitteleuropa zurückführen. Im späten 14. Jahrhundert wurde die ganze Spezies der Katzen von der Kirche noch exkommuniziert – da der Massenmord anscheinend nicht gereicht hat.


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