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Hunde-Rassismus

08.09.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(den) Jeder hat schon einmal von ihnen gehört: den „Kampfhunden“. Meist zu Unrecht gefürchtet und verurteilt. Es ranken sich viele Legenden um sie. Dass sie keinen Schmerz spüren, eine Kiefersperre bekommen sobald sie zubeißen und dass sie eine unendliche Beißkraft hätten. Klar haben sie mehr Kraft im Kiefer als ein Pudel, aber ein gleich großer Labrador ist genauso stark.

Dabei sind diese Hunde feinfühlig, ausdauernd und schwer reizbar, weshalb American-Staffordshire-Terrier und Staffordshire-Bullterrier in vielen Ländern als Blinden-, Behindertenbegleit- und Rettungshunde eingesetzt werden.

Sogenannte „Kampfhunde“ gibt es eigentlich nicht. Früher wurden solche Hunde für Hundekämpfe gezüchtet, doch diese sind seit langer Zeit verboten. Das Einzige, was es gibt, sind gefährliche Hunde. Diese gibt es aber in allen Rassen und Größen. Das sind Hunde, die durch ihr aggressives Verhalten auffällig geworden sind. Zur Lösung des Problems würde beispielsweise ein „Hundeführerschein“ beitragen. Diesen gibt es schon in der Schweiz. Bei der Prüfung werden die Sachkunde des Hundehalters, der Gehorsam und die Sozialverträglichkeit des Hundes geprüft.


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