Nürtingen

„Heißa, Maientag“

15.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(heb) „Dass immer Brot in der Stadt vorhanden sei“, wünscht traditionell zu Beginn des Maientagsfestes die Landjugend dem Nürtinger Stadtoberhaupt. Ihm als Stellvertreter für alle Bürger Nürtingens drücken die Produzenten am Nürtinger Nationalfeiertag einen Laib Brot in die Hand – Brot, wohlgemerkt, kein Geld! Denn Geld kann man nicht essen, wie unsere Vorfahren noch weit nach Beginn der Neuzeit oft genug am eigenen Leib erfahren mussten.

Man hat deshalb zu aller Zeit versucht, aus den vorhandenen Böden das Optimale herauszuholen. Auf der Alb, wo’s viele Steine gab und wenig Brot, züchtete man eben Schafe und Ziegen oder pflanzte und verarbeitete Flachs und andere Nutzpflanzen, die mit den wasserarmen Böden zurechtkamen. Im Albvorland aber, wo zwischendrin immer wieder Inseln hochfruchtbaren Ackerlandes einen intensiven Anbau so nahrhafter Pflanzen wie Getreide oder Kohl und anderer Gemüsesorten möglich machte, wusste man diese wohl zu schätzen.


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