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Frieden schaffen mit der Waffe

16.05.2018, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Angeklagter bestreitet im Prozess vor dem Stuttgarter Landgericht um den Doppelmord von Reudern eine Tötungsabsicht

Im sechsten Verhandlungstag im Reuderner Mordprozess stellte der Verteidiger des Angeklagten erneut zahlreiche Beweisanträge. Das Gericht hatte ihm dazu beim letzten Verhandlungstag eine Frist gesetzt. Außerdem meldete sich der Angeklagte selbst zu Wort – mit einer von seinem Anwalt verfassten Aussage. Bei Nachfragen widersprach der Angeklagte sich.

STUTTGART. Eigentlich wurde im Prozess um den mutmaßlichen Doppelmord von Reudern gestern das Plädoyer des Verteidigers erwartet. Doch die Neunte Schwurgerichtskammer hatte dem Verteidiger eine Frist für weitere Beweisanträge eingeräumt. Er hatte am vergangenen Sitzungstag angekündigt, dass er den psychiatrischen Gutachter Dr. Peter Winckler wegen Befangenheit ablehnen wolle, was er gestern auch tat. Es folgten weitere fünf Anträge, weshalb die Kammer das Verfahren gestern für insgesamt drei Stunden zur Beratung unterbrach.

Außerdem brach gestern der Angeklagte sein Schweigen. Zunächst richtete er sich direkt von der Anklagebank an seine Töchter, die im Publikum saßen, bis der Vorsitzende Jörg Geiger ihn unterbrach. Er solle nicht mit den Zuschauern sprechen, sondern mit dem Gericht. Auch die Töchter im Publikum wies er darauf hin, dass sie als Zuschauer schweigen sollen.


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