Nürtingen

Freie Fahrt

28.06.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Was für ein Ritt. Die knapp 120 Kilometer von Nürtingen bis zur französischen Grenze waren, für deutsche Verhältnisse, eine ganz normale Autobahnfahrt: Die Autobahn war voll, der Verkehr dicht und trotzdem fuhr dieser Mittelspurschleicher tatsächlich nur 150 Stundenkilometer. Grund genug, zum Überholen anzusetzen. Schließlich gilt hier ja der eherne Grundsatz „Freie Fahrt für freie Bürger“. Doch mit der Freiheit ist es schnell vorbei: Eine große Limousine kommt von hinten angeschossen. Deren Lenker kann und will offenbar noch schneller fahren. Tempolimit, das kommt auf der Unbeliebtheitsskala der Deutschen offenbar gleich hinter hohen Spritpreisen und Guido Westerwelle.

Kaum ist die Grenze und die erste Mautstation des Nachbarlandes passiert, ist es mit der Freiheit endgültig vorbei. Der französische Gesetzgeber erdreistet sich doch tatsächlich, seinen Bürgern eine Höchstgeschwindigkeit vorzuschreiben: Maximal 130 Stundekilometer sind erlaubt. Also schaltet man, sofern vorhanden, den Tempomat auf die vorgegebene Geschwindigkeit und lehnt sich zurück. Plötzlich ist da ein ganz neues Gefühl: Entspannung. Auf einer beinahe leeren Autobahn rollt das Auto in ruhiger Fahrt gen Ziel.


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