Nürtingen

Faires Spiel?

05.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Schuss ging ins Aus: In Nürtingen gibt es während der Europameisterschaft keine große Public-Viewing-Veranstaltung. Unklar ist allerdings, welche Mannschaft die Ball hinausbefördert hat: Die Gastwirte wollen der Stadt den Schwarzen Peter zuschieben. Die Verwaltung gibt sich als fairer Spieler. Als Zuschauer bekommt man den Eindruck, dass ein Schiedsrichter fehlt, der das Chaos auf dem Platz in geregelte Bahnen lenkt.

Eine Großveranstaltung ist für einen Gastwirt ein großes finanzielles Risiko: Läuft der Ball für die deutsche Elf bei der EM nicht rund, dann bleiben die Reihen vor der teuren Großleinwand leer. Dazu kommen die Kosten, die die Sicherheitsauflagen mit sich bringen.

Aber die Bedingungen, unter denen man Fußball in der Öffentlichkeit zeigen darf, sind Verhandlungssache. Der beste Beweis dafür ist die 2010 in letzter Minute verhinderte „Plastik-WM“. Der Ermessensspielraum der Verwaltung kann groß sein, wenn der politische Wille vorhanden ist.


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