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„Es war eine regelrechte Hinrichtung“

05.05.2018, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Reuderner Mordprozess fordern Staatsanwaltschaft und Nebenklage lebenslange Freiheitsstrafe

Im Prozess um den Doppelmord von Reudern plädierten gestern die Vertreterin der Staatsanwaltschaft und die Vertreterin der Nebenklage für eine lebenslange Haftstrafe des Angeklagten. Der Verteidiger des 53-jährigen Angeklagten stellte weitere Beweisanträge, die zum Teil für Erstaunen unter den Zuhörern sorgten.

STUTTGART. Bereits in den vergangenen Verhandlungstagen hatte der Verteidiger des Angeklagten mit sechs Beweisanträgen die Kammer beschäftigt. Unter anderem wollte er eine 3-D-Rekonstruktion der Tat, einen Treppensachverständigen laden und den Sohn des Angeklagten, der seine Aussage bereits verweigert hatte, erneut vernehmen. Gestern stellte er einen Ablehnungsantrag gegen den Rechtsmediziner Professor Frank Wehner wegen Befangenheit – die Tatrekonstruktion im Gutachten sei nicht plausibel, so Verteidiger Kay Neiß. So erkläre das Gutachten des Rechtsmediziners nicht die Lage der Getöteten nach den Schüssen.


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