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Nürtingen

Erst war er Opfer, später Richter

20.06.2018, Von Annette Planck — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Denk-Ort (19): Ernst Planck musste 1933 von der Prüfungsvorbereitung ins Konzentrationslager Heuberg, weil er Kommunist war

Am „Denk-Ort“ an der Nürtinger Kreuzkirche erinnert die Gedenkinitiative zusammen mit der Stadt im Wechsel an einzelne Opfer und Leidtragende des Nationalsozialismus in Nürtingen und Umgebung. Derzeit liest man dort einige Sätze zu Ernst Planck.

Ernst Planck wurde von den Nazis daran gehindert, sein Studium abzuschließen. Foto: privat

NÜRTINGEN. 1907 in Stuttgart geboren, kam Ernst Planck nach dem frühen Tod seines Vaters 1913 nach Nürtingen. Mit der Oberamtsstadt Nürtingen waren die väterlichen Vorfahren seit über 200 Jahren verbunden: Ernst Planck ist der Ur-Ur-Urenkel des ab 1750 amtierenden Stadtschreibers Georg Jakob Planck und damit Teil einer Familie, die viele Beamte und Wissenschaftler hervorgebracht hat.

Früh übertrug sich die politische Leidenschaft seiner Mutter Paula (erste Nürtinger Gemeinderätin) auf ihn. Zunächst Mitglied im Republikanischen Jugendbund, drängte es ihn bald nach links, von wo ihm der einzig beachtliche Widerstand gegen „die Rechte“ zu kommen schien. Er wurde Mitglied der KPD.


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