Nürtingen

"Er wollte sich an allen rächen"

02.12.2008, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Prozess um den Mord im „Hofbräu-Inn“ forderte der Staatsanwalt „Lebenslänglich“ mit anschließender Sicherungsverwahrung

NÜRTINGEN/STUTTGART. „Endstation: ,Hofbräu‘. Er war psychisch und physisch ein Wrack“, so bezeichnete Verteidiger Hans-Christian Wolff den Zustand seines Mandanten vor der Tat am 17. Mai. Der 52-jährige Wieland M. hatte im Nürtinger „Hofbräu-Inn“ einen Gleichaltrigen erschossen und einen weiteren Mann lebensgefährlich verletzt. Gestern wurden vor dem Stuttgarter Landgericht die Plädoyers gehalten. Staatsanwalt Thomas Schek forderte lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

Der Angeklagte hatte neben einer Pistole einen Koffer mit zwei Gewehren und eine Machete bei sich. Insgesamt hatte er 83 Schuss Munition dabei. Für Staatsanwalt Schek ist der Fall klar: Der Angeklagte soll kaltblütig einen Amoklauf geplant haben, der dann durch das Herunterlassen der Rollläden und das Eintreffen der Polizei verhindert worden sei. Er forderte lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.


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