Nürtingen

Einblick ins Denken von Präsident Macron

19.05.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Stiftung Domnick ging es um die Frage, inwieweit der Politiker vom Gedankengut des Philosophen Ricœur inspiriert ist

Sie gestalteten den Abend bei Domnick: Pfarrer Albrecht Knoch, Felix Heidenreich, Pierre Olivier Monteil, Andrea Bogner-Unden, Mathieu Osmont und Vera Romeu (von links). Foto: privat
Sie gestalteten den Abend bei Domnick: Pfarrer Albrecht Knoch, Felix Heidenreich, Pierre Olivier Monteil, Andrea Bogner-Unden, Mathieu Osmont und Vera Romeu (von links). Foto: privat

NT-OBERENSINGEN (rar). In der Sammlung Domnick haben am Sonntagabend fast achtzig Besucher darüber diskutiert, was den Politikstil des Präsidenten Emmanuel Macron, der kurz zuvor in Aachen den Karls-Preis erhalten hatte, kennzeichnet und welche Bezüge sich zur Philosophie von Paul Ricœur aufzeigen lassen. Der Philosoph und Unternehmensberater Pierre-Olivier Monteil aus Paris stellte in seinem simultan auf Deutsch gedolmetschten Vortrag die Übereinstimmungen, aber auch die Unterschiede zwischen dem Politiker Macron und dem Philosophen Ricœur vor. Beide verbindet das Anliegen, die Unterschiede in einer Gesellschaft im Gespräch in eine fruchtbare Beziehung zu bringen. Allerdings, so wurde auch vermerkt, muss die Politik auch zu Entscheidungen kommen – die in einer Demokratie immer einen auszuhandelnden Kompromiss bedeuten.


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