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Nürtingen

Ein Ende ist nicht in Sicht

20.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Politologe Monzer Haider sprach über den Syrien-Konflikt

Der Krieg in Syrien beruht auf einem Knäuel von internen Konfliktparteien und Machtinteressen von außen. Sechs Millionen Menschen sind geflohen. Zu ihnen gehört der Politikwissenschaftler Monzer Haider. Im Rahmen des Studium generale an der Nürtinger Hochschule brachte er Licht in den vom Westen oft unzureichend verstandenen Konflikt.

Monzer Haider Foto: Engl-Mirsch
Monzer Haider Foto: Engl-Mirsch

NÜRTINGEN (hfwu). „Der ,Arabische Frühling‘ hielt nicht lange an“, stellte Monzer Haider nüchtern fest. Gegen die Bürgerproteste ging und gehe das Regime unter Präsident Assad mit harter Hand vor. Menschenrechte spielen keine Rolle. Seit Ausbruch des Kriegs sind mehr als 400 000 Menschen getötet worden. Bezogen auf die Einwohnerzahl wären dies bei einem vergleichbaren Krieg in Deutschland 1,6 Millionen Tote.

Schwer durchschaubar macht den Konflikt, dass mehrere Oppositionsparteien nicht nur das Regierungslager, sondern sich auch untereinander bekämpfen. Zudem gehören die Konfliktparteien verschiedenen Kulturen an. Sie identifizieren sich mit islamischen, kurdischen oder türkischen Werten.


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