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Nürtingen

Dreieinhalb Jahre Haft für falsche Bombe

26.05.2018, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Weil er eine Bombendrohung erfunden und eine Wohnung angezündet haben soll, muss ein Ex-Feuerwehrmann ins Gefängnis

Ein 21-jähriger Feuerwehrmann aus Nürtingen soll in Ludwigsburg eine Bombendrohung erfunden haben – weil er nicht arbeiten wollte. Wenige Wochen später soll er zudem die Wohnung eines Bekannten in Brand gesteckt haben. Dafür muss er jetzt eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verbüßen. Das entschied gestern das Nürtinger Amtsgericht.

NÜRTINGEN. Mit Sorgenfalten auf der Stirn und runtergezogenen Augenbrauen nahm der gebürtige Ludwigsburger gestern Mittag das Urteil am Nürtinger Amtsgericht zur Kenntnis. Eine Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren muss der Angeklagte, der heute in Nürtingen wohnt, antreten. Das entschied die Vorsitzende Richterin Astrid Hagen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 21-Jährige 2016 beim Abschlusskonzert der Schlossfestspiele in Ludwigsburg einen Bombenalarm ausgelöst und wenige Wochen später eine Wohnung in Ludwigsburg in Brand gesteckt hat. Bis zum Schluss bestritt der Angeklagte beide Vorwürfe: „Ich habe mit beiden Sachen nichts zu tun“, sagte der junge Mann kurz vor der Urteilsverkündung. Die Verteidigerin des Angeklagten plädierte auf Freispruch und begründete das mit dem Grundsatz: „Im Zweifel für den Angeklagten.“


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