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Nürtingen

Die NATO im neuen Kalten Krieg

13.11.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei den Friedenstagen sprach der Tübinger Politologe Jürgen Wagner

Jürgen Wagner: „Spannungsreiche Welt“ pm

NÜRTINGEN (pm). Im Rahmen der 39. Nürtinger Friedenswochen referierte der Politologe Jürgen Wagner aus Tübingen im katholischen Gemeindehaus. Er sprach auf Einladung der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhinderung eines Atomkrieges) über die Rolle der NATO in unserer Zeit.

Auf das gefährliche Eskalationspotenzial in einer spannungsreichen Welt vor dem Hintergrund einer weiterhin bestehenden atomaren Rüstung wies eingangs Dr. Volker Neuhoff von der Nürtinger IPPNW-Gruppe hin, bevor der Referent in vier Schwerpunkten seine detailreiche Analyse vorstellte.

Zum einen beschrieb er ein Klima des Kalten Krieges, das nach einer kurzen Entspannungsphase vorrangig durch die NATO-Osterweiterung nun wieder bestünde. Der Westen könne nicht darauf vertrauen, dass Russland keine Bedrohung für die ehemals verbündeten Ostländer darstelle. Ebenso könne Russland nicht sicher sein, dass die nun näher an seiner Ostgrenze stationierten Raketen dort nur zur Abschreckung potenzieller iranischer Raketen stünden.


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