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Nürtingen

„Das ist ein Schildbürgerstreich ersten Grades“

11.04.2018, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Werberingmitglieder sind verärgert über die Verschiebung der Baumaßnahme Fußgängerzone durch den Gemeinderat

Die Entscheidung des Nürtinger Gemeinderats, den weiteren Ausbau der Fußgängerzone bis 2021 zu verschieben, sorgt in den Reihen des Einzelhandels für Verärgerung. „Das ist ein Schildbürgerstreich ersten Grades“, machte Werbering-Vorsitzender Frieder Henzler am Montag bei der Hauptversammlung seinem Unmut Luft.

NÜRTINGEN. Frieder Henzler ist enttäuscht: Dass die Sanierung der Fußgängerzone und die Neugestaltung des Schillerplatzes – „obwohl schon vier Jahre oder mehr versprochen“ – nun um weitere Jahre verschoben werden soll, das kann niemand verstehen. Es sei schon nicht nachvollziehbar gewesen, dass der Gemeinderat die Ausbauplanung in zwei Abschnitte aufgeteilt habe. „Doch die jetzt beschlossene Sanierungspause von mindestens fünf bis sechs Jahren – das ist unbeschreiblich.“ So eine Fehlentscheidung kennt der langjährige Vorsitzende des Nürtinger Werberings von keiner anderen Stadt. Dies, so Frieder Henzler, sei nicht nur für die Gewerbetreibenden ein Verrat an der Sache, sondern auch für die Bürger und Besucher der Stadt, „die sind durch diese eigenwillige Entscheidung ebenfalls vor den Kopf gestoßen.“

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