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Nürtingen

Bombendrohung aus Faulheit?

20.04.2018, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein 21-Jähriger aus Nürtingen soll in Ludwigsburg einen Bombenalarm ausgelöst und eine Wohnung in Brand gesteckt haben

Weil er nicht arbeiten wollte, soll ein Feuerwehrmann eine Bombendrohung erfunden haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, die Wohnung eines Kollegen in Brand gesteckt zu haben. Vor dem Amtsgericht Nürtingen begann gestern der Prozess gegen den jungen Mann, der alle Vorwürfe abstreitet.

NÜRTINGEN. Eine Bombendrohung, zwei Brände, drei tote Haustiere – es ist ein kurioser Prozess, der gestern am Amtsgericht in Nürtingen startete. Der Angeklagte soll im Juli 2016 beim Abschlusskonzert der Schlossfestspiele in Ludwigsburg einen Bombenalarm ausgelöst haben. Der ehemalige Feuerwehrmann war bei der Veranstaltung für eine Brandsicherheitswache eingeteilt. Da er auf diesen Dienst keine Lust hatte, soll er die Bombendrohung erfunden haben – so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

1200 Gäste und Angestellte mussten an diesem Tag evakuiert werden. Die Polizei suchte mit Spürhunden nach der Bombe, mit einem Hubschrauber wurde die Umgebung nach einem Verdächtigen abgesucht – ohne etwas oder jemanden zu finden.

Der Angeklagte, der heute in Nürtingen wohnt, behauptete damals gegenüber der Polizei, ein Mann mit südländischem Aussehen und Tarnhose habe ihn angesprochen und gesagt: „Verschwindet besser, bevor hier alles in die Luft fliegt.“ Dann sei er aus dem Gebäude gerannt.


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