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Nürtingen

Angeklagter sieht sich selbst als Opfer

12.11.2018, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein 34-jähriger Asylbewerber wird für Sachbeschädigung, versuchte gefährliche Körperverletzung und Bedrohung verurteilt

Wegen Sachbeschädigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung ist ein 34-jähriger Asylbewerber zu einer Gesamtstrafe von acht Monaten zur Bewährung verurteilt worden. Vor dem Amtsgericht Nürtingen sah sich der Angeklagte aus Neckartailfingen jedoch nicht als Täter, sondern als Opfer. Der Richter schenkte ihm jedoch keinen Glauben.

NÜRTINGEN. Die Anklageschrift der Staatsanwalt umfasste drei Punkte: Der 34-jährige Angeklagte soll am 20. Juli gegen 2.30 Uhr auf dem Parkplatz der Asylbewerberunterkunft Stockwiesen in Aichtal den VW Golf des dort tätigen Security-Mitarbeiters mit Tassen, Tellern, Geschirr und einem Wasserkocher beworfen und dann noch den Stecker der Anhängerkupplung kaputt gemacht haben. Anschließend soll er versucht haben, den Security-Mann mit Schlägen mit einer Eisenstange zu verletzen. Der Mann konnte die Schläge glücklicherweise abwehren und blieb unverletzt.

Eine weitere Anzeige bekam der Asylbewerber von einer Mitarbeiterin des Bürgerbüros in Neckartailfingen, vor der er am 22. August ein Taschenmesser gezückt und vor seiner Kehle bewegt hatte. Die Mitarbeiterin der Gemeinde fasste dies als Drohung auf, da sich der Mann mit wütenden arabischen Worten artikulierte, die sie nicht verstand.


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