Nürtingen

Abseits der Wege ist Vorsicht geboten

04.05.2010, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erholungssuchende müssen sich im Wald auf typische Gefahren einstellen – Gesetz soll Haftung für Waldbesitzer regeln

Die Verkehrssicherungspflicht kennen viele noch aus dem vergangenen Winter, als sie mit Schneeschippen ihre Muskeln stählten. Doch auch Waldbesitzer und Förster müssen dafür sorgen, dass Spaziergänger unbeschadet durch den Wald kommen. Abseits der Wege muss man jedoch mit waldtypischen Gefahren rechnen. Diese sollen nun im Bundeswaldgesetz definiert werden.

NÜRTINGEN. Vor einigen Wochen fiel am alten Postweg im Stadtwald der Mammutbaum. Ein Pilz ließ ihn von der Spitze her absterben. Tote Äste fielen immer wieder auf den viel frequentierten Weg herab, sodass der Baum für Spaziergänger zur Gefahr wurde. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht wurde der Baum gefällt. „Wäre der Baum irgendwo mitten im Wald gestanden, hätte er nicht gefällt werden müssen“, erklärte Felix Reining, Forstamtsleiter im Landkreis Esslingen.

Förster und Waldbesitzer können in Zwickmühle kommen


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