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Nürtingen

29.07.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kostenbewusstsein ist eine Tugend. Am besten läuft es, wenn Projekte gut durchgeplant sind. Doch manchmal fehlt die Zeit dazu, wie zum Beispiel beim rasanten Ansteigen der Zahl an Flüchtlingen, die nach Deutschland kamen. Dass die Rechnungsprüfer des Landes nun bei deutlich gesunkenen Zahlen bei den Kreisen anmahnen, beim Ausbau von Unterkünften zur Erstunterbringung auf die Bremse zu treten, ist zu verstehen. Was Landrat Heinz Eininger in einem Nebensatz während der jüngsten Präsentation zum Stand der Unterbringung erwähnte, erzeugt jedoch Kopfschütteln. So habe der Landkreis im Nachhinein von den Finanzwächtern den Hinweis bekommen, man hätte die Versorgung mit Mahlzeiten ordentlich ausschreiben sollen, um dafür eine Firma mit dem günstigsten Angebot zu bekommen. Eininger, der wahrlich nicht bekannt dafür ist, leichtfertig öffentliche Gelder lockerzumachen, hatte es auch kaum glauben wollen. „Wir waren in dieser überaus angespannten Situation froh, mit unserer Klinikküche eine schnelle Versorgung gewährleisten zu können“, so der Landrat. Grau ist eben alle Theorie, vor allem wenn man weiter weg von den Problemen sitzt.

 


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