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22.06.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hach, was war das früher für ein paradiesisches Leben für Politiker, als sie noch nicht beinahe täglich mit neuen Umfragetiefstwerten konfrontiert wurden. Das gilt auch für die Union. Nicht nur im Bund, wo Annegret Kramp-Karrenbauers bestenfalls eigenwillige Weltsichten beständige Sehnsucht nach guten alten Merkel’schen Mehltautagen wecken. Auch im Lande will man wieder einmal einen Ministerpräsidenten stellen. Wer derweil die Pressemitteilung der CDU-Mittelstands- und -Wirtschaftsvereinigung zu ihrem alljährlichen Weißwurstfrühstück liest, könnte meinen, man hat eine Marschrichtung gefunden: Retro. Nicht nur dass der landläufig eher als unerfolgreicher Kurzministerpräsident im kollektiven politischen Gedächtnis residierende Stefan Mappus seine ganz eigenen S21-Erlebnisse memorierte: „Zu den Gästen zählten neben Persönlichkeiten aus dem Profisport und Politik unter anderem auch der verstorbene ehemalige Kultus- und Finanzminister Gerhard Mayer-Vorfelder.“ Keine Bange. Ganz so retro à la „CDU sprach mit dem Toten“ ist man dann bei der Union doch noch nicht. Rhetorisch (nicht) ganz geschickt wurde so ein kurzer Rückblick auf die gesamte Reihe der Weißwurstfrühstücke eingestreut.

 


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