Leserbriefe

Wie schön wären Fahrradstraßen

20.04.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karin Sigler-Simon, Wendlingen. Zum Artikel „Das Fahrradklima wird schlechter“ vom 10. April. In diesem Artikel wurde gefragt: „Und, macht Radfahren Spaß?“ Auch wenn vieles in Wendlingen und Umgebung zu verbessern wäre, zum Beispiel durchgehend asphaltierte, beleuchtete Radwege, überdachte Stellplätze, sichere Ortsdurchfahrten mit eigener Radspur . . . Ja, Radfahren macht Spaß. Denn immer, wenn ich meine Nachbarin vor dem Haus zu einem Schwatz treffe, wundere ich mich eher über die Leidensfähigkeit derjenigen, die Auto fahren. In langen Schlangen quälen sie sich durch die enge Vorstadtstraße. So viele Vorteile hat es dagegen, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein: Es schont die Nerven, die lästige Parkplatzsuche entfällt, im Hochsommer weht auf dem Fahrrad immer ein kühlendes Lüftchen, man muss nicht in der heißen Blechkiste schwitzen.

An der Lauter oder am Neckar entlang zu radeln ist schlichtweg einfach schön. Und das gute Gefühl, abends nach einer langen Radtour auf dem Sofa oder auf der Terrasse zu relaxen. Und das noch viel bessere Gefühl, völlig ohne stinkende, giftige, klimagefährdende Abgase von A nach B gekommen zu sein!

Dass Radfahren der Gesundheit dient und fit hält, weiß ja jeder. So könnte ich jetzt noch ein paar Seiten weiterschreiben. Und doch gibt es vieles für die Kommunalpolitikerinnen und -politiker zu tun, ihre Orte fahrradfreundlicher zu machen. Eine (oder zwei oder drei) Fahrradstraßen in Wendlingen (und auch in allen anderen Orten) – wie schön wäre das denn?

Leserbriefe

Der Abstand zu den Windkraftanlagen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Standorte in der Region vom Winde verweht“ vom 14. Juni. Wenn man den BW-Windatlas 2019 einmal anschaut, stellt man fest, dass darin für die betrachteten Windhöffigkeiten die maximale Nabenhöhe der Windkraftanlagen von 160 Meter auf 200 Meter angehoben…

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