Leserbriefe

Wertschätzung für die Arbeit der Sportvereine

13.03.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Henrik Guth, NT-Reudern. Zum Artikel „Gemeinsamer Antrag zur Sportförderung“ vom 6. März. Man sollte nicht immer nur Schelte und Kritik an der Kommunalpolitik ausüben, obwohl ich auch manchmal dazugehöre. Es gibt auch Sachen, die gelobt gehören. Zurzeit ist es in Nürtingen in Mode gekommen, wer am „lautesten“ schreit, bekommt auch etwas. Wer mit massiven und geballten Leserbriefen und Auftritten an die Öffentlichkeit geht, wird auch erhört. Diesmal ist es aus meiner Sicht anders und ich bin sehr positiv überrascht.

Die Fraktionen SPD und CDU sind auf die größten Organisationen, die Sportvereine, in Nürtingen zugegangen und haben mal persönlich nachgefragt, was eigentlich benötigt wird. Wir Sportvereine sind nicht die organisierten Krachmacher, sondern die „leisen“, die einfach ihren Job zum Wohl der Allgemeinheit machen. Leider ist aus dem Schul-, Sport- und Kulturamt das Wort „Sport“ gestrichen worden. Weshalb, das verstehe ich leider nicht, denn wir Sportvereine tragen mit mehreren Tausend Mitgliedern und Hunderten von Ehrenamtlichen sehr viel an Kulturellem bei.

Die Runde mit den beiden Fraktionen kann ich als Vorstandsmitglied nur als positiv beschreiben. Es wurde sachlich diskutiert und es hat sich herausgestellt, dass wir mit der gleichen Sprache sprechen. Den gemeinsamen Antrag zur Sportförderung kann man nur unterstreichen und für die beiden Fraktionen SPD und CDU einen „Daumen hoch“ von mir! Sie hören den „leisen“ Vereinen zu und bekunden ihre Wertschätzung. Das Gleiche hätte ich mir auch von der einen oder anderen Fraktion gewünscht. Denn auch Sportvereine gehören zum kulturellen Gut.

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