Leserbriefe

Werden Äpfel mit Birnen verglichen?

31.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andreas Kaiser, Nürtingen. Zu den Leserbriefen „Ein Verdächtiger ist noch kein Täter“ und „Wer sind denn die Deutschen“ vom 20. Oktober. Herrn Melchers Einwand stimme ich zu. Wenn jedoch von diesen Verdächtigen nur ein Teil Täter sind, ändert das nichts an der Tatsache, dass auf einen deutschen Messertäter 16 Asylbewerber als Täter kommen. Meine Meinung: Von einem Flüchtling kann man erwarten, dass er gar nicht kriminell wird, heißt nicht, „alle Flüchtlinge sind kriminell“ wie Herr Melcher falsch interpretiert. Des Weiteren wirft er mir vor, die Straftaten mit Schusswaffen außen vor zu lassen, da dort die Statistik angeblich zu einem anderen Ergebnis kommt, nämlich dass es mehr deutsche Schusswaffenkriminelle (zum Beispiel „Reichsbürger“) gibt als Flüchtlinge. Das liegt wohl an unserem Waffengesetz, wonach Flüchtlinge in der Regel keine Schusswaffen besitzen dürfen. Werden jetzt Äpfel mit Birnen verglichen? Oder versucht er die Flüchtlingskriminalität zu relativieren, indem er Prozentzahlen nennt, die mehr Deutsche als Flüchtlinge kriminell werden lassen? Wenn ja, ich kann weiterhelfen, es gibt viel mehr Deutsche, die Steuern hinterziehen als Flüchtlinge und Asylbewerber. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit als Dozent in der beruflichen Erwachsenenbildung hatte ich die Möglichkeit, bestimmt einige Dutzend persönlich kennenzulernen. Der Leser möge nun entscheiden, welcher unserer Beiträge „unsäglich“ ist.

Nicht fehlen darf noch der Vorwurf der Hetze von Herrn Reinhardt. Die Unterstellung, dass ich durch die Tatsachenfeststellung (Flüchtlinge/Asylbewerber greifen 16-mal häufiger zum Messer als Deutsche) „rechte Hetze“ betreibe, zeigt einmal mehr, in welchem denkwürdigen Zustand sich unser gesellschaftliches Meinungsklima befindet. Beißreflexen gleich sind die Reaktionen mancher Zeitgenossen, die dazu führen, sofort ins „Rechte Eck“ gestellt, diffamiert und denunziert zu werden, wenn unangenehme Fakten als Folge der Migrationspolitik genannt werden. In Ermangelung an Sachargumenten ist die Schuld „der Deutschen“ an 80 Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg dann das letzte (Totschlag-)Argument, welches von geschichtsbeflissenen „Ewiggestrigen“ dann lehrmeisternd gegen „Rechts“ ins Feld geführt wird. Die Einteilung in „Rechte“ (die Bösen) und „Linke“ (die Guten) teilt dieses Land mehr und mehr und Beiträge wie die von Herrn Reinhardt leisten dem ganzen noch Vorschub. Ist es „das Land in dem wir gut und gerne leben“, wie es uns die Regierungsverantwortlichen auf großen Wahlplakaten weismachen wollen?

Leserbriefe

Wasser predigen und Wein trinken

Bernd Hummel, Nürtingen. Grüne Umweltpolitik heißt für mich: Wasser predigen und Wein trinken. Das trifft auf keine Partei so zu wie auf die Grünen. Ein Paradebeispiel ist hier mal wieder die der Antifa nahestehende Claudia Roth. Ganz heimlich (warum wohl?) hat diese im Februar 2019 eine…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe