Leserbriefe

Welche Qualifikation braucht der OB?

21.09.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rita Heinecke-Mergenthaler, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Braunmüller teilt aus“ und Kommentar „Zum Wohle der Stadt?“ vom 17. September. Es ist schon mehr als fragwürdig, wenn eine „unabhängige“ Presse den Stadtrat Braunmüller wegen seiner notwendigen Worte der Kritik rüffelt. Dagegen Herrn Dr. Unger, der sich in diskriminierender Weise über die OB-Kandidaten geäußert hat und das auch noch veröffentlicht, ungeschoren davonkommen lässt. Da tauchen bei mir als Leserin der Nürtinger Zeitung schon einige Fragen auf. Will mir Frau Lieb als Kommentatorin sagen, wer im Stadtrat „die Guten und die Bösen“ sind? Bin ich vielleicht schon ein „Moralapostel“, weil ich denke, dass man den OB-Kandidaten öffentlich ihre Würde lassen und nicht jede geistige Flatulenz eines Stadtrates eifrig drucken sollte? Zum Schluss noch ein Wort zum Thema Verwaltungsfachmann/-frau. Ich persönlich glaube nicht, dass dies eine zwingende Qualifikation und Voraussetzung für das Amt des OBs ist. Im Gegenteil. Viel erfrischender ist es doch, wenn ein(e) OB-Kandidat(in) aus einem anderen beruflichen Umfeld kommt. Im Rathaus sitzen doch schon viele Verwaltungs-Experten. Und ich als Bürgerin möchte von meinem/meiner OB weniger verwaltet als gehört werden.

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Mehr als nur Stuttgarter Bahnhof

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Die Grünen und ihr Spitzenkandidat“ vom 5. Oktober. Fast war ich versucht, den Aufruf eines Möbelhauses zu zitieren, nach dem Herr Främke abgeholt werden möchte. Es ist aber kein Bällebad, in dem sich Herr Främke befindet, es handelt sich um einen…

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