Leserbriefe

Viele offene Fragen bleiben

30.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Bauarbeiten an der Stadtbrücke im Zeitplan“ vom 29. Mai. „Wir denken, Gott lenkt“. Als ich das las, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Wenn die „nur“ denken, wer handelt dann? Eine Menge Fragen taten sich auf, (über) was die Verantwortlichen wohl denken. Aus welchen Gründen es so lange gedauert hat (exakt nach Plan, Zeitraum bis zum letzten Tag ausgenutzt), und warum es nicht schneller ging? Warum es nicht möglich war, dem Geradeaus-Verkehr Richtung Großbettlingen freie Fahrt zu gewähren, da von der Südtangente eh kein Verkehr kreuzen konnte? Weshalb man nicht schon längst die Südtangente wenigstens Richtung Wörth freigegeben hat, um das Verkehrschaos ein wenig zu reduzieren? Warum es nicht möglich war, das Bauunternehmen wenigstens zeitweise zu Zwei-Schichten-Betrieb zu verpflichten, damit die Behinderung kürzer wird?

Weshalb mehrere Tage der zirka zehn Zentimeter hohe Absatz sein musste, der alle Autofahrer fast auf Schrittgeschwindigkeit heruntergebremst hat – während die zweite Fahrspur schon fertig geteert und eigentlich befahrbar war? Weshalb man den Bauunternehmer nicht dazu bewegen konnte, wenigstens zum Feierabend die Absperrungen eventuell etwas zu korrigieren, damit der Verkehr etwas flüssiger fahren konnte? Weshalb immer wieder erst Hindernisse gebaut wurden, und dann, als man sah, dass es so nicht geht, Ausweichmöglichkeiten geschaffen wurden?

Es wäre schön, wenn sich die Verantwortlichen auch Gedanken machen würden, wie die nächste Ausschreibung formuliert werden muss, damit sich so ein Chaos nicht wiederholt. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Leider habe ich immer wieder den Eindruck, dass man solche Probleme lieber aussitzt und nur über Ausreden nachdenkt.

Leserbriefe

Senioren beim Maientag

Horst Packmohr, Nürtingen. Bisher war die Freude der Mitglieder des Seniorenkreises Brückenschlag aus Nürtingen-Roßdorf auf den Seniorennachmittag beim Maientag immer sehr groß. Doch dieses Jahr machte sich Enttäuschung breit. Es begann schon damit, dass zwei zentrale Seniorenveranstaltungen auf…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe