Leserbriefe

Unter der Gürtellinie

11.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Hans-Wolfgang Wetzel, Nürtingen. Zum Leserbrief „Will man Fakten schaffen?“ vom 10. Juli. Eine Zeitlang sah es so aus, als fänden Gegner und Befürworter des Großen Forstes zu einer sachlicheren Auseinandersetzung zurück. Nun wird in einem Leserbrief OB Heirich als „Persona non grata“ bezeichnet, also als eine Person, die nicht erwünscht ist und aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden soll. Dies ist eine Respektlosigkeit und Unverschämtheit, die jeglichen demokratischen Gepflogenheiten, jeder Art von Streitkultur ins Gesicht schlägt.

Zum Glück leben wir heute in einem Rechtsstaat, in dem die freie Meinungsäußerung zu einem wertvollen Gut geworden ist. Wenn aber solche Äußerungen, die weit unter die Gürtellinie gehen, eine Auseinandersetzung bestimmen, werden Gräben aufgerissen, die nicht mehr zugeschüttet werden können. Ein Gegenbeispiel dazu ist der Leserbrief von Christian Bürk von vergangener Woche, der eine Mediation vorgeschlagen hat, um den Konflikt zwischen Gegnern und Befürwortern der Boss-Ansiedlung zu entschärfen. Unter den Boss-Gegnern gibt es viele ernsthafte Leute, mit denen man fair und sachlich diskutieren kann. Sie sollten sich von dem genannten Leserbrief distanzieren, denn er schadet nur ihrem Anliegen.

Leserbriefe

Mehr als nur Stuttgarter Bahnhof

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Die Grünen und ihr Spitzenkandidat“ vom 5. Oktober. Fast war ich versucht, den Aufruf eines Möbelhauses zu zitieren, nach dem Herr Främke abgeholt werden möchte. Es ist aber kein Bällebad, in dem sich Herr Främke befindet, es handelt sich um einen…

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