Leserbriefe

Unbürokratische Hilfe – nicht bei der Bank

23.01.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stefan Herrmann, Nürtingen. Als Kunde eines ortsansässigen Kreditinstitutes ging ich mit meiner Frau und einem „Sackerl“ voller Kleingeld auf die Bank, um den Opfern der schlimmen Katastrophe in Haiti zu helfen. Die freundliche Dame am Schalter stellte uns die Frage: „Haben Sie ein Konto bei uns?“ „Sicher“, war unsere Antwort. Die freundliche Dame meinte daraufhin: „Dann überweisen Sie doch das Geld“. Aha, sicher, das können wir machen. Meine Frau fragte, was wir nun mit dem Kleingeld machen sollten. Die Antwort der freundlichen Dame am Schalter war, die Bank habe einen Geldzählautomaten (Automat außer Betrieb), und dann werde die Summe auf unser Konto eingezahlt und dann können wir eine Überweisung schreiben und auf eines der Spendenkonten einzahlen. Aha. Unbürokratische Hilfe für . . . ach so, ganz vergessen: Für den Fall, dass den Banken das Geld ausgeht, wir haben „a Sackerl“ Geld für euch zu Hause.

Leserbriefe

Die Autobahn als Schneckenpfad

Wolfgang Niefanger, Oberboihingen. Zum Artikel „Kretschmann fordert Tempo 130 auf Autobahnen“ vom 9. Oktober. Der Vergleich unseres Ministerpräsidenten ist sicherlich provokant von ihm so gewählt, möchte er doch damit suggerieren, jenseits von 130 Stundenkilometern wird der Autofahrer zum…

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