Leserbriefe

Tierquälerei auf Steuerzahlerkosten

30.01.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Michael Stoll, Wolfschlugen. Zum Artikel „Den Affen den letzten Nerv geraubt“ vom 26. Januar. Die lustige Überschrift zum Artikel sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei solchen Versuchen um eine sehr grausame Prozedur für die Affen handelt. Das wunschgemäße Verhalten der Tiere wird durch extremen Durst der Tiere erzwungen und das zum Teil über lange Zeit. Immer wenn das Tier richtig reagiert, bekommt es einen Tropfen Saft. Affen sind intelligent und wissen ganz genau, dass sie mitmachen müssen, um nicht zu verdursten. Deshalb ist die Aussage des sogenannten „Wissenschaftlers“ Nieder, die Tiere würden nicht leiden, eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit.

Es gibt keine ethische Rechtfertigung für solche Versuche, weshalb sie in vielen Bundesländern nicht mehr genehmigt werden. Es geht vielmehr um möglichst viel Veröffentlichungen der Forscher und um Forschungsgelder. Die „Arbeiten“ des Herrn Nieder und Kollegen werden von denen als Grundlagenforschung bezeichnet und sind doch nur Beschäftigungstherapie für Tierquäler auf Steuerzahlerkosten. Wer es nicht glaubt, kann sich im Internet schlau machen und sogar die Veröffentlichungen der Tierquälerfraktion lesen. So viel geballten Blödsinn findet man selten.

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