Leserbriefe

Tarifzonensystem ist nicht gerecht

13.04.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Schreiber, Wendlingen. Zum Artikel „Kein Aprilscherz!“ vom 1. April. Diese Reform hat einige Ungereimtheiten. Viele Tarife werden günstiger und keine werden teurer dank der aktuellen Tarifreform. Es profitieren von der Tarifreform vor allem diejenigen Kunden, die nach Stuttgart oder darüber hinaus fahren wollen. Die neuen Tarife werden stur nach dem Tarifzonenplan ermittelt, die Streckenlänge bleibt außen vor.

Der Tarif für kurze Strecken über zwei Zonen (2,90 Euro) ist im Vergleich zu den längeren Strecken zu hoch. Eine Fahrt von Wendlingen nach Stuttgart (30 Kilometer) kostet 5,30 Euro (Zonen 1, 2, 3, 4) und für die sieben Kilometer lange Strecke Wendlingen–Kirchheim bezahlt man 2,90 Euro (Zonen 4 und 5). Ganz aus der Reihe „tanzt“ der Tarif für die 26 Kilometer Fahrstrecke Esslingen–Ludwigsburg. Hier tangiert man nur zwei Zonen und bezahlt auch 2,90 Euro. Da passt etwas nicht zusammen. Hier werden die Tarife nicht nach der Fahrleistung berechnet.

Weil dieses Tarifzonensystem meiner Meinung nach nicht gerecht ist, bezweifle ich, ob zumindest bei den kurzen Strecken künftig mehr Leute vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen werden.

Leserbriefe

Der Abstand zu den Windkraftanlagen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Standorte in der Region vom Winde verweht“ vom 14. Juni. Wenn man den BW-Windatlas 2019 einmal anschaut, stellt man fest, dass darin für die betrachteten Windhöffigkeiten die maximale Nabenhöhe der Windkraftanlagen von 160 Meter auf 200 Meter angehoben…

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