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Leserbriefe

Stuttgart 21 und der Brandschutz

30.11.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Immer wieder montags“ vom 24. November. Wahrscheinlich hat der ausführliche Artikel auch mitgeholfen, dass diese Jubiläums-Demo ein Riesenerfolg wurde. 7000 Menschen haben unter rettenden Regenschirmen begeistert die Rede des langjährigen Leiters des Hauptbahnhofs Egon Hopfenzitz gehört, der unermüdlich und mit hervorragenden Argumenten und Fakten für den Erhalt des schon arg beschädigten Kopfbahnhofs kämpft.

Auch der bekannte Krimi-Autor Wolfgang Schorlau, die einzigartige Kabarettistin Christine Prayon, die ehrliche und besonders seit dem selbst erlebten „schwarzen Donnerstag“ besonders engagierte Guntrun Müller-Enßlin prägten das Erlebnis dieser besonderen Montagsdemo. Aber der lauteste Jubel galt dem Theaterregisseur Volker Lösch, der in einer Schnellfeuer-Rede zum Schluss unter anderem die 36 Skandale aufzählte, die sich bei Stuttgart 21 in den letzten 360 Tagen ereignet hatten.

Allein in diesem einen Jahr wurde unter anderem der Schlossgarten verwüstet mit dem Schreddern der uralten Bäume, der Südflügel abgerissen, die mangelnde Leistung von S 21 nachgewiesen, der Kostendeckel gerissen, der Brandschutz vernichtend beurteilt und so weiter. Und immer noch wurde nichts gebaut, sondern nur zerstört. Planungsfehler und andere gravierende Probleme bei der Bahn hat an diesem Wochenende auch der Technik-Bahnvorstand Volker Kefer eingestanden. Das bekannte stereotype Lächeln, deswegen auch „Grinsekefer“ genannt, ist ihm dabei wohl abhanden gekommen.

Leserbriefe

Demonstranten ohne Maske geht gar nicht

Jürgen Schwinghammer, Neuffen. Zum Artikel „Demonstration ohne Masken in der City“ vom 20. Oktober. Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht. Wenn aber in Stuttgart 300 Demonstranten gegen die Maskenpflicht ohne Maske und Abstand demonstrieren und dabei von der Polizei „eskortiert“ werden,…

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