Leserbriefe

„SPD auf Zickzackkurs“

08.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karl Zimmermann, Kirchheim, CDU-MdL. Zum Artikel „Viele kleine Schulstandorte vor dem Aus“ vom 1. August. Es ist schon traurig: das Gesetz zur neuen Werkrealschule hat gerade mal den Landtag passiert, da wird zukünftigen Absolventen, die diesen Weg zur mittleren Reife wählen, von der SPD-Landtagsabgeordneten Fohler gesagt, ihre Bildungschancen würden sich dadurch „nicht wirklich verbessern“.

Die Pressemitteilung bringt weder neue Erkenntnisse noch konstruktive Vorschläge. Sie zeigt aber eines ganz deutlich: Die gleiche SPD, die die Hauptschulen lange Zeit schlechtredete und sogar ihre Abschaffung forderte, entpuppt sich jetzt als Bremser. Wer sich mit den rückläufigen Schülerzahlen an den Hauptschulen auseinandersetzt, kann nicht ernsthaft fordern, alles zu belassen wie bisher und allenfalls ein zehntes Schuljahr an die vorhandene Hauptschule anzufügen.

Wer ein Bildungssystem weiterentwickeln möchte, schafft dies nicht durch Besitzstandswahrung, auch wenn dies zunächst Applaus aus den Lehrerkollegien verspricht. Die Hauptschulen brauchen eine Aufwertung und ihre Schüler die Chance auf einen mittleren Bildungsabschluss. Deshalb ist es richtig, dass möglichst viele Hauptschulen zu Werkrealschulen werden. Kooperationen und Zusammenlegungen schaffen dabei Synergieeffekte, die letztlich der Qualitätsverbesserung dienen. Die Entscheidung, wie im Einzelfall Schulstandorte weiterentwickelt werden, treffen außerdem die Kommunen. Und dort werden in der Schulentwicklungsplanung in aller Regel Lehrer und Eltern einbezogen.

Frau Fohler irrt also auch, wenn sie unterstellt, Entscheidungen würden über die Beteiligten hinweg getroffen. Das gilt sowohl für das Gesetz und die in diesem Rahmen durchgeführten Anhörungen als auch für die Entscheidung vor Ort. In Kirchheim wurde im Rahmen der Schulentwicklungsplanung übrigens ein klares Votum für die Umstellung aller Hauptschulen auf Werkrealschulen deutlich.

Leserbriefe

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