Leserbriefe

S-Bahn-Anschluss rasch verwirklichen

02.02.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rolf Weber, Nürtingen. Zum Artikel „Neue Drehscheibe für Zugverkehr?“ vom 26. Januar. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Seit ich – wieder – in Nürtingen wohne rätsele ich, warum nicht schon längst die Anbindung an die S-Bahn in Richtung Stuttgart erfolgt oder zumindest in Planung ist. Auch wiederholte Befragungen alteingesessener Nürtinger brachten mich nicht weiter. Bislang berichtete die Presse ausschließlich über weitere Ausbaupläne unter anderem für Kirchheim (S-Bahn-Station seit 2009), die in Planung befindliche „Filderbahn“ und wenn überhaupt – nur als Fußnote – über eine angedachte Verlängerung der S-Bahn von Böblingen eventuell bis nach Nürtingen.

Viele bekannte Mandatsträger haben direkt oder indirekt jahrzehntelange Berührungspunkte mit Nürtingen, beispielsweise: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), die (Ex-)Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold (SPD), Michael Hennrich (CDU), Nils Schmid (SPD), Matthias Gastel (Verkehrsexperte der Grünen). Landrat Heinz Eininger ist gebürtiger Großbettlinger. Aus dieser Richtung hätte dem Anliegen (Anschluss an das S-Bahn-Netz) sicherlich zusätzlich Nachdruck verliehen werden können, wenn man nur wollte. Der Ansicht von Regionaldirektor Wurmthaler („Ich halte es für eine realistische Idee. Es kommt nun darauf an, wie alle beteiligten Akteure dazu stehen“) kann man nur voll zustimmen.

Wenn es um die Realisierung des Hotels am Neckar geht, kann für die Nürtinger Stadtoberen keine Strippe lang genug sein. Es ist allerhöchste Zeit, dass die Frage der S-Bahn-Anbindung von Nürtingen nicht erst im anstehenden Kommunalwahlkampf thematisiert wird und etwaige Vorbehalte öffentlich werden, sondern alle Akteure sich für eine möglichst rasche Verwirklichung einsetzen.

Leserbriefe

Nur ein Geschenk für die Reichen

Heinrich Brinker, Kirchheim. Zum Artikel „Scholz: Solidaritätszuschlag soll weitgehend entfallen“ vom 12. August. Jährlich 8,8 Milliarden für die Reichen, 90 Prozent derjenigen, die jetzt den Solidaritätszuschlag zahlen, sollen ab 2021 jährlich ein Steuergeschenk von zehn Milliarden erhalten.…

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