Leserbriefe

Roth und die Schweigeminute

07.07.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günther Ackermann, Wendlingen. Dass Renee Maike Pfuderer entsetzt und fassungslos ist, kann ich gut verstehen. Wenn man Parteifreundin von Claudia Roth ist, muss man natürlich für diese Parteifreundin sprechen.

Jeder vernünftig denkende Mensch weiß allerdings, dass die Grünen-Partei Deutschland so bunt, multikulturell und multiethnisch wie nur möglich machen will. Nachdem die Regierungsparteien diesen Strömungen nur allzu gerne nachgeben, muss man sich dagegen mit allen erlaubten Mitteln wehren.

Geschäftsordnung hin oder her – eine Schweigeminute für ein bestialisch ermordetes Mädchen entsteht aus menschlichem Empfinden, und das hat für mich Vorrang vor einer Geschäftsordnung!

Der Leser soll selbst entscheiden, ob es besser ist, sich bei den Opfern vom Berliner Weihnachtsmarkt erst nach einem Jahr zu melden, wie es die Bundeskanzlerin vorgeführt hat. Mehr kann und darf ich in den öffentlichen Medien dazu nicht sagen. Aber die Quittung für diese Politik bekommen die Bürger spätestens nach der nächsten Wirtschaftskrise, denn dann kann sich die Regierung mit dem Scheckbuch in der Hand entsprechende Staaten nicht mehr gefügig machen.

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