Leserbriefe

Resignation ist die falsche Konsequenz

13.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hellmut Kuby, Nürtingen. Bei allen, die gegen den Amtsinhaber (mit der großen Verwaltungserfahrung) in den Ring gestiegen sind, weil sie die Misere (Duden: unglückliche Lage) in Nürtingen erkannt haben, möchte ich mich herzlich bedanken. Die mangelnde kommunalpolitische Erfahrung, die von der Nürtinger Zeitung „breit ausgedappt“ wurde, war natürlich ein schwerwiegender Nachteil. Trotzdem gingen fast 43 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahl, von denen 60 Prozent nicht für den derzeitigen OB stimmten.

Das heißt, nur 17 Prozent aller circa 29 000 Wahlberechtigten haben zum Ausdruck gebracht, dass der alte OB weitermachen soll. Ich würde das nicht als Vertrauensbeweis werten. Welche Möglichkeiten bleiben uns Wählern angesichts dieses deutlichen Wählervotums? Am 23. Oktober nicht zur Wahl gehen? Nein, Resignation ist die falsche Konsequenz. Auch im zweiten Wahlgang gilt, was schon im ersten gegolten hat, der Wähler darf eine Person seines Vertrauens auf den Wahlzettel schreiben und ein Kreuz dahinter machen. Eine solche Stimme ist gültig, wie andere auch! Es liegt also allein an uns Wählern, ob wir resignieren oder verantwortungsbewusst handeln. So kann politische Reife aussehen.

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