Leserbriefe

Regierungspräsidium leugnet Realität

12.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Hans-Wolfgang Wetzel, Nürtingen, SPD-Fraktionsvorsitzender im Nürtinger Gemeinderat. Zum Artikel „Entlastung für Reudern?“ vom 8. August. Der Bericht über die Gespräche der Nürtinger Stadtverwaltung mit dem Regierungspräsidium über eine Verkehrsentlastung Reuderns ist deprimierend. Er zeugt davon, dass sich die verantwortlichen Leute im RP hinter ihren verschiedenen Richtlinien verschanzen, statt die reale Verkehrsbelastung in Reudern zur Kenntnis zu nehmen.

Es wird nicht zur Kenntnis genommen, dass Mautflüchtlinge in hohem Maß zur Reuderner Verkehrsbelastung beitragen. Die vorliegenden Zahlen der Verkehrszählungen lassen durchaus den Schluss zu, dass die Zahl von 150 zusätzlichen Lkw-Fahrten übertroffen wird – und dann müsste das RP ja handeln. Außerdem argumentiert das Regierungspräsidium unsauber: Schon seit längerer Zeit führt die Bundesstraße von Kirchheim nach Reudern ein kleines Stück auf der A 8: nämlich von der Ausfahrt Kirchheim/Teck-Ost bis zur Ausfahrt Kirchheim/Teck-West. Das sind zwei Kilometer, die ohne Weiteres um zirka sechs Kilometer bis zur Ausfahrt Wendlingen verlängert werden könnten und dann weiter auf der ausgebauten B 313 nach Nürtingen. Dann könnte die jetzige Bundesstraße durch Reudern herabgestuft werden und so zumindest der Schwerlastverkehr aus Reudern herausgehalten werden; das wäre doch schon eine deutliche Entlastung für die Reuderner.

Ob die von der Stadt jetzt angekündigten Lärmberechnungen zum Ziel führen werden, ist höchst unsicher. Deshalb sollte hartnäckig beim Regierungspräsidium nachgebohrt werden, um eine Verlagerung der B 297 auf die A 8/B 313 zu erreichen.

Leserbriefe

Senioren beim Maientag

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