Leserbriefe

Regenbogenzuschlag

12.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Renée-Maike Pfuderer, Nürtingen. Stuttgart macht Mut! Die Stuttgarter Bürgermeisterrunde beschloss am 3. März auf Antrag der Grünen im Stuttgarter Gemeinderat, dass die Diskriminierung von heiratswilligen lesbischen und schwulen Paaren beendet wird. Nicht nur, dass sie in Zukunft ganz einfach auf dem Standesamt heiraten dürfen, nein, es wird auch auf den „Regenbogenzuschlag“ verzichtet, es fallen also auch die gleichen Gebühren wie bei heterosexuellen Heiratswilligen an.

Der erste Stein ist also ins Wasser geworfen, es bleibt nun zu hoffen, dass er seine Kreise zieht. Der Weg vom Stuttgarter Rathaus bis zum Landtag ist ja nicht weit, vielleicht trifft er dort ja auch die Abgeordneten, die sich nach wie vor dieser Normalität in den Weg stellen. Sollten die Damen und Herren im Landtag weiterhin ihrem konservativen Tiefschlaf gegenüber den realen Veränderungen des Lebens frönen, so wäre es doch zumindest ein Fortschritt, wenn sich die Kreisräte im Landkreis Esslingen für die Abschaffung des „Regenbogenzuschlags“ einsetzen würden. Die 60 Euro „Verlust“ je eingetragener Lebenspartnerschaft dürften den Kreishaushalt sicher nicht gefährden.

Leserbriefe

Frauenrechte sind Menschenrechte

Ursula Funkenweh, Neuffen. Zum Artikel „Feministinnen, lasst die Frauen in Ruhe!“ vom 8. März. „Frauenrechtlerinnen kämpfen um Aufmerksamkeit – aber nicht mehr für die Sache der Frau“, so lautete die steile These der Redakteurin. Eine Ohrfeige für alle Frauen, die sich einsetzen für…

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