Leserbriefe

Papst und Protestanten

17.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Harry Semmler, Wendlingen. Zum Artikel Rote Karte für Reformtheologen vom 11. Juli. Unser bayerischer Papst hat einmal mehr einen Volltreffer gelandet. Das Schreiben der Glaubenskongregation (früher einmal Inquisition) tut sehr weh. Hier werden von einem Doktor und Professor Schranken errichtet, die direkt auf das Eigenschaftswort beschränkt hinweisen.

Man müsste von einem in seinem Lehrfach so ausgebildeten Mann mehr Souveränität und damit mehr Bildung erwarten können. Die fortgeschrittenen Zeiten mit den veränderten Machtverhältnissen verhindern hier wohl die Flammen der Inquisition.

Zur schmerzhaften Wunde der Kirchentrennung so viel: Das damals völlig unchristliche Verhalten Roms zu wahrhaft erschrecklichen Begebenheiten, verursacht durch den Ablassprediger und Dominikaner Tetzel, den man eher zu den Hunden des Teufels als zu denen des Herrn rechnen musste, konnte den Menschen Luther nicht gleichgültig lassen. Er rang damals bis zur Selbstzerstörung mit Gott und musste von seinem Vorgesetzten Staupitz fast gerettet werden. Er verwies den Bruder Martin auf die Gnade Gottes. Rom schickte im Jahr 1520 die Bulle Exurge Domine, in der Luther als ein wildes Schwein bezeichnet wird. Die damals eingetretene Kirchentrennung ist sehr überwiegend die Schuld Roms gewesen. Das alles kann man unter anderem beim großen Historiker Leopold von Ranke (17951886) nachlesen.

Leserbriefe

Senioren beim Maientag

Horst Packmohr, Nürtingen. Bisher war die Freude der Mitglieder des Seniorenkreises Brückenschlag aus Nürtingen-Roßdorf auf den Seniorennachmittag beim Maientag immer sehr groß. Doch dieses Jahr machte sich Enttäuschung breit. Es begann schon damit, dass zwei zentrale Seniorenveranstaltungen auf…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe