Leserbriefe

Online-Therapie und Roboter-Therapeut

23.03.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Stress lass nach! Jetzt Hilfe aus dem Netz bekommen“ vom 16. März. Jetzt wird sogar die Psyche mit dem Netz geheilt. Das kann nicht lange gutgehen. Auf der anderen Seite ist kein Gegenüber, obwohl der Kranke auf einen persönlichen Kontakt angewiesen ist und menschliche Nähe und Wärme dringend nötig hat. Schön wäre es natürlich, wenn es nach dem Online-Kurs positiv weiterginge für den Patienten, Jedoch ich bezweifle das.

Wenn wir nur von Technik am Arbeitsplatz und in der Freizeit umgeben sind, verarmt die Seele und verstärkt Depressionen (das Blaulicht von Internet, Fernseher und Handys fördert Depressionen) Ein Ausstieg aus diesem Kreislauf bietet die Natur, die es aufzusuchen gilt wann immer es geht, das Grün der Bäume und der Duft der Tannen helfen uns, wieder in unsere Mitte zu kommen, und diese Therapie kostet nichts, nur die Überwindung. Von Digitalisierung in Sachen Therapie halte ich rein gar nichts. Was kommt nach der Online-Therapie? Vielleicht ein Roboter-Therapeut?

Leserbriefe

Den Geschädigten Kraft wünschen

Erhard Springer, Wendlingen. Zum Artikel „Er sagte, ich solle keine Angst haben“ vom 12. April. Danke Matthäus Klemke und der Nürtinger Zeitung für die Veröffentlichung der schockierenden Geschichte zu einem weiteren mutmaßlichen Missbrauchsskandal sowie dessen zeitverzögerter Verfolgung durch…

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